Just how bad is Flash on Android
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich so etwas jemand freiwillig antun möchte. (via)
Just how bad is Flash on Android
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich so etwas jemand freiwillig antun möchte. (via)
Aug 9
Gepostet von knalli in Actually irrelevant!, Just my two cents, Microsoft | Keine Kommentare
Die Werbevideos von Apple waren stehts sehr amüsant, wenngleich natürlich immer mit den ähnlichen Klischees von “Mac” und “PC”. So wurden einzelne Argumente gezielt überzeichnet, machten aber somit den ganzen Clip bzw. die Serie bisweilen unterhaltsam. Leider hat Apple sich in den vergangenen Monaten entschieden, die Serie einzustellen.
Nun scheint Microsoft sich gedacht zu haben, dass sie das auch können. Seltsamerweise machen sie aber keine lustigen Clips, sondern gehen ernsthaft mit einer PC vs. Mac Liste an den Mann. Und die meinen das wohl sogar ernst.
Unter der Fragestellung “Deciding between a PC and a Mac?” werden eine Reihe von seltsamen Argumenten aufgelistet.
You can’t get a Mac that ships with a Blu-ray player, TV tuner, Memory Stick reader, or built-in 3G wireless. You can with PCs running Windows 7.
Richtig ist, dass man keinen Mac mit dieser Hardware zusammen oder integriert kaufen kann. Vorteil für den PC ja. Dafür braucht man aber kein Windows 7.
Most of the world’s most popular computer games aren’t available for Macs. And Macs can’t connect to an Xbox 360. PCs are ready to play.
Die Spiele-Karte ist immer gut zu ziehen. Auch ein Vorteil für den PC. Ob allerdings die fehlende Verbindungsmöglichkeit[1] eventuell nicht auch Microsofts Wunsch ist?
Most Macs can’t hook up to your TV unless you buy a converter dongle. Many PCs runningWindows 7 are designed to connect directly to TVs, so you can watch movies and see photos on the big screen.
Generell wohl eher eine PC-Domäne, wohl aber PC-abhängig. Ob jedoch im Zeitalter von DisplayPort das heutzutage eine einfache Entscheidung ist? Und wieso braucht man dafür Windows 7?
Things just don’t work the same way on Macs if you’re used to a PC. For example, the mouse works differently. And many of the shortcuts you’re familiar with don’t work the same way on a Mac.
Das ist schon was lachhaft. Die Maus ist anders, und deshalb ist der PC besser? Das ist überhaupt kein Argument für “Mac vs. PC”. Das zielt augenscheinlich nur an Windows-Anwender, die mit dem Gedanken spielen, zum Mac zu wechseln.
Windows 7 was designed to make it simpler to do the tasks you do every day, with features that the Mac doesn’t have. For example, the new Snap feature makes it easy to view two documents side by side.
Windows wird mit jeder Version immer mehr ein Wizard-OS. Das Snap-Feature ist in der Tat ein sehr praktisches und vor allem produktives Feature. Und dafür braucht man, wenn man mal Zusatztools für andere Windows oder OS X ausser acht lässt, sogar wirklich mal Windows 7. Der Mac hat aber auch nette Features, die Windows nicht hat. Aber gut, das ist ja PR von Microsoft. Das sei das mal verziehen (würde Apple wohl auch so machen).
Unlike Macs, many PCs running Windows 7 support Touch, so you can browse online newspapers, flick through photo albums, and shuffle files and folders—using nothing but your fingers. PCs with a fingerprint reader even let you log in with just a swipe of your finger.
Der Brüller! Touch in der Domäne von Microsoft Windows! Wie viele PCs fallen uns denn so spontan ein, die “Touch” können…. ja? Die Touch-Fähigkeit von Windows 7 steht nur auf dem Papier, in der Praxis gibt es da nichts. Vielleicht noch nicht? Und wenn es wirklich einen Hersteller geben sollte, der da was tolles gezaubert hat (Kommentare?), dann mit Sicherheit nicht durch den Verdienst von Microsoft.
If most of the computers in your office or school run Windows you may find it harder to get things done with a Mac.
Das passt natürlich wunderbar mit der Meldung, dass der Anteil an Macs an amerikanischen (Hoch-)Schulen weiter ansteigt bzw. überdurchschnittlich liegt.
If you use Apple’s productivity suite, sharing files with PC users can be tricky. Your documents might not look right and your spreadsheets might not calculate correctly.
Das ist richtig. Allerdings sollte jemand, der im Glashaus sitzt, nun wirklich nicht mit Steinen werfen.
You’ll have to buy a separate hardware dongle to plug your Mac into a standard VGA projector. Most PCs with Windows 7 hook up easily.
Was Beamer angeht: Richtig. Allerdings ist der Vorteil auch nur ein Neusprech für: PCs haben alle noch einen zusätzlichen, veralteten Analog-Anschluss. Kostet Gewicht, kostet auch Geld, kostet Platz.
On a Mac, out of the box, you can only encrypt your home folder. With Windows 7 Ultimate, you can encrypt your entire hard drive and even USB drives. So your stuff can be safer wherever you go.
Out of the Box ist das selbstverständlich richtig. Mit der Ultimate..
With a Mac, it’s harder to set up secure sharing for your photos, music & movies, documents, and even printers with other computers on your home network. With HomeGroup, it’s easy to connect all the computers in your house running Windows 7.
Sagen wir mal so: In einem reinen homogenen Windows 7- Netzwerk ist das sogar einfach schön. Durch zahlreiche neue Protokolle, Wizards und Austauschverfahren ist das tatsächlich irgendwie irgendwann einfach[2]. Aber bitte, bitte versucht nicht, eine stink normale Freigabe mit Kennwort für Nicht-Windows-7-Systeme (etwa XP) zu erstellen. Da kann man unter Windows 7 verzweifeln. Das ging unter XP besser. Und unterm Mac sowieso.
On a Mac, you have to manually set up photo sharing, manually set up music and movie sharing, manually set up file sharing, and manually set up printer sharing. It’s easy to automatically and securely network with all the computers in your house when they’re running Windows 7.
Einmal abgesehen davon, dass die Freigabe in iTunes (Musik) sogar automatisch geht. Ja, muss man vorher aktivieren. Muss man doch unter Windows auch? Pluspunkt ist aber natürlich ein Wizard *kicher* für die Verwaltung der Medienfreigabe. Also das mit dem Pluspunkt war jetzt ernstgemeint. Und dafür braucht man Windows 7, ja.
Apple’s productivity suite file formats won’t open in Microsoft Office on PCs. This can be a real hassle for Mac users sharing work documents with PC users.
Ja. Und Microsofts-Formate lassen sich mit einigen Abstrichen auf dem Mac öffnen. Ist das jetzt nicht eher ein Vorteil? Gefährliche Argumentation. Vor allem: Microsoft plant doch noch, Office für Mac zu veröffentlichen?
If there’s a Mac version of a program you need, you’ll have to buy it again and relearn how to use it on a Mac.
Das kann durchaus ein Problem sein, wenn man viel Software gekauft hat. Das ist kein Vorteil vom PC (wie oben), sondern eher ein Problem von einem generellen Plattformwechsel. Und tatsächlich kann auch der Wechsel von Windows XP zu Windows 7 dazu führen, dass man sich neue Software kaufen muss. Und das man die Bedienung neu lernen muss. Weil vielleicht jemand der UI-Abteilung auf die Idee gekommen ist, alles neu mit Ribbons zu machen?
You can’t get a Mac with a Blu-ray player, TV tuner, Memory Stick reader, or built-in 3G wireless. PCs running Windows 7 often come with features that aren’t available on even the highest end Macs, including Blu-ray, eSATA, multi-format card readers, Touch, and mobile broadband.
Weil es so schön war, kommen jetzt die schönsten Argumente noch mal. Ich zitiere mich selber: “Richtig ist, dass man keinen Mac mit dieser Hardware zusammen oder integriert kaufen kann. Vorteil für den PC ja. Dafür braucht man aber kein Windows 7.” Dazu kommt natürlich eSATA. Und das mit UMTS scheint so gut zu sein, dass man es sogar 2x sagt. Ist ja auch für manche sicherlich ein Kaufargument, keine Frage.
Macs only come in white or silver. PCs are available in a full spectrum of colors across a range of price points.
“Uns fällt sonst nichts mehr ein.” – Mir auch nicht.
With PCs running Windows 7, you can play the videos and music stored on your home PC while you’re on the go, for free. Apple charges $99/year for its online service.
Ich schätze mal, Microsoft zielt damit auf ihren Dienst “Windows Live SkyDrive” oder Windows Live Storage. Apples Gegenstück dazu ist MobileMe. Ob einem MobileMe wirklich 99$ wert ist, muss jeder selber wissen. Die beiden Dienste zu vergleichen (dazu gehört ja auch Features wie E-Mail, Echtzeit-Synchronisation, Kalender, Kontakte) ist auf Anhieb schwierig. In beiden Fällen würde ich jedoch zu Dropbox nutzen, weil es nicht nur unter Windows *und* OSX läuft, sondern auch unter Linux. Die Mehrwerte von Live und MobileMe sind ja eh belanglos, laut dieser Argumentation.
Einige Punkte sind unlogisch oder zielen auf Windows-Nutzer ab (Gruber nennt’s defense), die wechseln könnten/wollten. Viele Punkte sind durchaus Pluspunkte für den PC, aber nicht für Windows 7 (obwohl Microsoft das so dahinstellt). Das eine oder andere liegt irgendwo zwischen PR-Geschwafel und ausgemachter Blödsinn.
Jul 12
Gepostet von knalli in Allgemeines | Keine Kommentare
Der Radio-Beitrag zum Preis ist nun online.
Jun 29
Gepostet von knalli in Allgemeines | Keine Kommentare
Fußnote: Und dabei stand meine Haustür auch offen.
Super Beitrag eines Vertreters der Zeitungsverlegers. Die Unkenntnis von robots.txt/Disallow ist ist schon zu banal.
Jun 11
Gepostet von knalli in Allgemeines | Keine Kommentare
Sehr schöne Grafik – und so hoch!
Vielleicht kommt die Botschaft von Steve Jobs an – vielleicht aber wird es auch weiterhin ignoriert.
Wie gestern Jobs auf der Keynote zum WWDC 2010 nochmals nachdrücklich vorstellte, unterstützt Apple für iPhone/iPod/iPad zwei Plattformen. Zum einen HTML5 wo “anyone can write html5 apps and have them” auf den o.g. Geräten. Und natürlich zum anderen den AppStore — mit Restriktionen.
Die Ironie an der Sache ist, dass der AppStore auch historisch gesehen nur die “zweite” Plattform ist. Obwohl Apple also die Möglichkeit hätte, freie WebApps nicht mehr zu unterstützen (oder einfach nicht zu bewerben!), tun sie das doch weiterhin.
Dennoch schießen sich alle nur auf die Plattform AppStore ein. Für Spiele kann man das ja verstehen, aber die Spielehersteller beschweren sich ja überhaupt nicht so lautstark wie diejenigen, deren Content wunderbar ja so wunderbar “web” sein könnte ist. Man könnte sogar fies sein und sagen: Diejenigen, die sich derzeit beschweren brauchen noch nicht mal HTML5. Da reicht eigentlich sogar HTML 4.
Jun 5
Gepostet von knalli in Allgemeines | Keine Kommentare
Prinzipiell finde ich den Vorstoß gut, die Pressefreiheit im AppStore zu prüfen. Aber Sätze wie
Das ist Zensur. Was am Kiosk verkäuflich ist, muss auch im App Store angeboten werden können.
sind schon ein starkes Stück (Verlagschef des Playboys).
via golem
Intego Security Alert: OSX/OpinionSpy Spyware Installed by Freely Distributed Mac Applications
(wurde auch schon gestern über Heise, Golem verbreitet).
Wo genau ist bei Spyware oder einem Trojaner eigentlich die [technische] Sicherheitslücke? Ein Trojaner vertraut auf den Faktor Mensch — oder braucht einen Virus als “Partner”.
Einen Trojaner kann man nur mit einer aktiven Firewall für den ausgehenden Netzverkehr daran hindern, Daten zu senden.
Btw, Indigo verkauft passenderweise Anti-Virus und Firewall Produkte für Macs.
Mai 30
Gepostet von knalli in Allgemeines, Wort zum Sonntag | Keine Kommentare
Also liebe Verleger,
wisst Ihr eigentlich, was Euer Problem ist? Ihr selber. Ihr schiebt das Argument Pressefreiheit vor, aber eigentlich wollt Ihr nur Geld.
Ihr müsst doch gar keine App für Apple, das iPad und den AppStore machen. Es geht doch schließlich nur um (s.og. Link) “Pressefreiheit” und so - warum macht ihr nicht einfach eine (mobil optimierte) Variante Eurer Internetplattformen? Für Eure Informationsarten eine quasi un-ein-ge-schränkte Möglichkeit der Informationsverbreitung. Da können die Schmuddelbildchen rein. Da kann Satire rein. Da kann man sogar ‘ne ganze Artikelserie einbringen, wie viel besser Android als das iPhone OS sei. Alles kein Problem. Geht seit Jahren. Wisst Ihr was? Das kann sogar aussehen wie eine “echte” App. Ja echt, Dinge gibt’s…
Ach, das wollt Ihr aber gar nicht? Wie kann das denn sein? Mal überlegen…
Der Vorteil einer Native App gegenüber einer Web App ist… richtig, man kann den Inhalt bezahlbar machen. Oder, man könnte es auch anders formulieren: Ihr wollt Inhalte, die derzeit meistens im Netz kostenlos vor “Qualitätsjournalismus” nur so strotzen eben nur noch gegen Geld anbieten (oder die noch gar nicht online vorliegen => Print). Aber natürlich exklusiv, also dafür keinen “Zoll” bezahlen. Zugegeben, man könnte das auch über die eigene Webseite machen, aber da müsste der Leser ja sich noch einen Account zum Bezahlen bei ClickAndBuy/PayPal/Konsorten machen und anmelden. Und diese tatsächlich existierende Hürde (sic!) wirkt abschreckend. Ach ne, da ist diese AppStore/iTunes-Plattform/Infrastruktur zu verlockend, gerade zu paradiesisch – nur ohne diese Gebühr. Euer Content, Eure Preise, Euer Geld, richtig? Im Internet ist schließlich alles frei. Naja, also fast.
Und erweitern wir doch mal unseren Horizont: Wo sind denn die zahlreichen Apps Eurer Zeitungen und Magazine für andere Systeme wie Android, WebOS? Sind die etwa nicht attraktiv genug, weil noch zu wenig zahlungswillige Kundschaft? Oder fehlt die Infrastruktur?
Gut, den Absatz über Alternativen zum iPad kann ich mir natürlich jetzt mangels möglicher Alternativen schenken — aber irgendwie befürchte ich, dass es noch eine ganze Zeit dauernd wird, bis die “Masse” an Apps für die Konkurrenz-Tablets kommen wird. Und ob die Benutzer dann auch noch wirklich bereit sind, viel Geld zu zahlen.
Man kann das ganze doch in zwei Punkten zusammenfassen:
Ein kleiner Tipp: Nach der Sache mit Google solltet Ihr doch gelernt haben, dass die Zeiten heute etwas anders ticken. Sonst kommt Ihr noch auf so abgefahrene Ideen, wie diese hier. Dann Gute Nacht.
Update: Ich habe hier, da und dort gelesen, dass es doch eine Gebühr und Umsatzbeteiligung an Google bzw. den jeweiligen Netzbetreibern (also im Endeffekt kommt ja das gleiche heraus) gibt. Ist das wirklich so? Dann führen die Verlage und Verleger gerade also nur einen Stellvertreterkrieg gegen Apple, weil das iPad gerade so “in” ist?
Ich habe gerade mal de.androlib.com benutzt: “FAZ”: 0 Punkte, “Spiegel”: 0 Punkte (2 RSS), Focus (Online): 0 Punkte. Sollte da doch eine bei sei – wie habt Ihr die dann gefunden? (AndroLib war jetzt die erste Anlaufstelle für mich, bin ja kein Android-User.)
Muss mich auch in einem Punkt korrigieren: Manche Apps sind zwar wirklich nur beschnittene(!) Content-Lieferanten der eigentlichen Webseite (wie armselig ist das eigentlich, sowas noch als “App” zu verkaufen?). Der Spiegel scheint tatsächlich die Printausgabe als App auszuliefern. Derartiger Mehrwert darf natürlich bezahlbar sein — auch wenn die Präsentation des Wired Magazines noch ein Deut besser aussieht. Und hier greift auch die Kritik.
Mai 25
Gepostet von knalli in Allgemeines | Keine Kommentare
Der HTML5-YT-Player unterstützt leider keinen Fullscreensupport — und deshalb glauben tatsächlich einige Leute, HTML5 könnte kein Fullscreen. Youtube ist der Nabel der Welt…
Eigentlich hat Youtube nur “vergessen”, das entsprechende Control-Element in die Leiste einzufügen.
Für ein kleinen “Geht doch!”-Beweis: Diesen Linkcode im Fenster von Youtube ausführen.
Es gäbe noch die Möglichkeit, daraus ein Greasemonkey-Script zu bauen. Wer es unbedingt braucht’s, darf es gerne selber bauen.
Code im Safari4 entwickelt, aber sollte überall funktionieren. Nichts weltbewegendes…
Update: Natürlich geht es dabei nur um ein Vollbild im Browser selbst. Denn selbst dieses Feature unterstützt der HTML5-YT-Player nicht. Ein kompletter, systemweiter Vollbildmodus *muss* über den Browser gemacht werden. Firefox 3.6 hat einen entsprechenden Menüpunkt im Kontextmenü, der aktuelle WebKit als API.
Update2: Tatsache ist, in der WebKit-Nightly hat Youtube auch einen Fullscreen-Button…
Du befindest dich momentan auf der Archivseite der Kategorie Allgemeines.
Arclite Theme von digitalnature | powered by WordPress
Page optimized by WP Minify WordPress Plugin