Archiv der Kategorie Diplomarbeit.. ftw!

Automatischer Deploy von Java-Applikationen oder: Ant Builds mit externen Jars und SVN-Informationen

Der Eclipse-verwöhnte Programmierer braucht sich eigentlich nicht mit Begriffen wie Deploy oder Build herumschlagen — zumindestens nicht so lange man in der Entwicklung ist. Ein Knopfdruck auf “Run” und das Programm läuft. Sowohl alle lokalen Resourcen als auch alle externen Jars werden gefunden, eingebunden und können einwandfrei genutzt werden.

Möchte man die Applikation nun fertigstellen und anderen zur Verfügung stellen – oder früher im Rahmen von Enduser-Tests – so kommt es bei großen Projekten unweigerlich zu Problemen.

Im Folgenden beschäftige ich mit den Problemen:

  1. Wie exportiere ich ein Projekt mit vielen externen Jars einfach und sicher in ein lauffähiges Jar?
  2. Wie stelle ich sicher, das sowohl in der Entwicklungsumgebung als auch in der Jar alle Bilder o.ä. Ressourcen wiedergefunden werden?
  3. Wie nutze ich einen eigenen Buildprozess und
  4. Wie kann ich im Buildprozess Zusatzinformationen wie die aktuelle SVN-Revision oder das Build-Datum verwerten?

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Neue Reihe “Diplomarbeit.. ftw!”

da-build-160409-01

So, wenn man spontane Ideen hat, sollen sie ja ganz gut sein. Fein, der Titel ist ‘mal ganz spontan entstanden, weil mir nichts besseres eingefallen ist. :)

Seit diesem Monat stecke ich in meiner Diplomarbeit: Die Entwicklung eines Tools, mit dem man die Abhängigkeiten von Views und

Triggern in einer Datenbank analysiert, parst und anschließend visuell (sprich in Graphen) anzeigt. Das ganze muss auch persistent gespeichert werden, da der Prozess je nach Größe der Datenbank etwas dauern kann.

Für rund vier Wochen intensiven Arbeitens (zu zweit) hat unsere in Java geschriebene Applikation bereits große Fortschritte gemacht. Sowohl das Auslesen als auch das Parsen von mehrschichtigen Views klappt, als auch das Lesen und Speichern in einen nichtflüchtigen Speicher (HSQLDB). Außerdem haben wir bereits einen Prototypen zur Visualisierung.

Anbei einen Screenshot der aktuellen Build (Mac OS X). Die Anwendung sieht unter einem Mac leider immer noch sehr “Java” aus. Die Menubar habe ich zwar bereits nach oben “verdonnert”, aber es reicht nicht aus. Abhilfe schafft hier das das Projekt MacWidgets, das eine Reihe von Swing-Komponenten selbst zeichnet. Mit dem optionalen Code da-build-160409-02sieht die Anwendung bereits etwas schniker aus.

Weitere technische Details zur Anwendung:

  • HSQLDB als lokale Datenbank zum Ablegen der Schemata und Datenbankverbindungen
  • Hibernate als OR-Wrapper um Hibernate; die Anwendung produziert 0 Sql-Statements
  • JUNG2 als Graphenframework zum Zeichnen der Elemente (späterer Blogeintrag wird dies zeigen)
  • JavaBuilders/SwingX als idealer Layouter für Formulare, wie unseren Connectiondialog (späterer Blogeintrag wird dies zeigen)

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